Alles über das Metabolische Syndrom (Folge 6) – Die Fettverteilung ist für Ihre Gesundheit entscheidend!

Neben der gesundheitlichen Bedeutung von Übergewicht ist vor allen Dingen die Fettverteilung im Körper entscheidend. Eine Fettansammlung im Taillenbereich, auch als Apfeltyp bezeichnet, stellt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein viel größeres Risiko dar, als Fettansammlungen im Hüftbereicht.

Körperfett ist nicht nur eine überflüssige und träge Masse, sondern produziert ihrerseits eine Reihe von Substanzen, die eine negative Wirkung auf Ihren Bluthochdruck, Blutzucker und Blutfette haben. Besonders gesundheitsschädlich wirken sich Fettdepots im Bauchraum und an den inneren Organen aus.

Dieses innere Bauchfett, auch viszerales Bauchfett genannt, beeinflusst Ihren Kohlenhydratstoffwechsel, so dass Fettstoffwechselstörungen und Diabetes die Folge sein können.

Das Risiko für diese Stoffwechselstörungen ist für Sie als Mann ab einem Taillenumfang von 94 cm erhöht und ab einem Taillenumfang von 102 cm deutlich erhöht.

Mit den besten Wünschen für Ihre Männergesundheit

Ihr Dr. Ralf Hettich

Verführungen der Lebensmittelindustrie (Folge 4) – Fruktose gut für die Industrie – Schlecht für Sie!

Fruktose ist zwar gut für die Lebensmittelindustrie, aber schlecht für Ihre Gesundheit 

Die industrielle Massenverwendung von Fruktose zeigt sich für die menschliche Gesundheit als fatal. Fruktose macht zuerst einmal dick. Diese Erkenntnis erhärtete sich in den letzten Jahren. Im Unterschied zum raffinierten Zucker wird Fruktose vom Körper nicht sofort zur Energiegewinnung bereitgestellt, sondern in Fett umgesetzt.

Desweiteren regt Fruktose weder die Insulinausschüttung noch die Leptinproduktion in Ihrem Körper an. Dieses sind aber die notwendigen Mechanismen, wodurch Ihr Körper das Stopp-Signal „Ich bin satt“ auslöst. Haben Sie Fruktose gegessen, kommt dieses Signal also nicht.

Die Folge sehen Sie selber: Sie können problemlos Unmengen von Cola trinken oder Eis essen und haben überhaupt kein Sättigungsgefühl. Die hemmungslose Einnahme von Kalorien ist die Folge.

In diesen Lebensmitteln ist besonders viel Fruktose enthalten:

Lebensmittel In Gramm pro 100 Gramm
Diabetikerschokolade 54 Gramm
Honig 38 Gramm
Rosinen getrocknet 31,6 Gramm
Bitterschokolade 23 – 30 Gramm
Milchschokolade 19 – 25 Gramm
Studentenfutter mit Erdnüssen 11,5 Gramm
Gummibärchen 9 Gramm
Speiseeis 7,5 Gramm
Apfelsaft 6,4 Gramm
Tomatenmark 6,4 Gramm
Ananas aus der Dose 5,2 Gramm
Limonaden 4,8 Gramm
Müsli mit Milch und Obst 4,6 Gramm
Pfirsiche aus der Dose 3,8 Gramm
Müsli-Riegel 3,61 Gramm
Light-Getränke 2,34 Gramm
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Ihr Dr. Ralf Hettich

Alles über das Metabolische Syndrom (Folge 5) – Übergewicht ist der gefährlichste Risikofaktor!

Auslöser für das Metabolische Syndrom ist das Übergewicht. Lange Zeit galt ein dicker Bauch als ein Zeichen des Wohlstandes. Besonders bei der Nachkriegsgeneration, die lange Hunger litt, zeugte eine stattliche Erscheinung mit einem voluminösen Bauch von einer neuen, besseren Zeit. Gert Fröbe mit seinem dicken Bauch war eines der markantesten Beispiele.

Die Nachkriegszeiten sind vorbei und doch sind 67 Prozent der Männer ab 18 Jahren übergewichtig und 17 Prozent fettsüchtig.

So erfahren Sie, ob Sie Übergewicht haben

Normalerweise wird das Ausmaß eines Übergewichts mithilfe des Body-Mass-Index (BMI) bestimmt. Der BMI wird folgendermaßen berechnet: BMI= m/l2. Das heißt: Ihr Körpergewicht in Kilogramm wird durch die zum Quadrat genommen Körpergröße in Metern geteilt (kg/m2)

Eine leichte Zunahme des BMI ist mit zunehmendem Alter jedoch normal. So hat ein 45 bis 54 Jahre alter Mann einen wünschenswerten BMI von 22 bis 27, ein 55 bis 64 Jahre alter Mann einen wünschenswerten BMI von 23-28 und für einen über 65 Jahre alten Mann ist ein BMI zwischen 24 und 29 normal.

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Ihr Dr. Ralf Hettich

Diese 5 Sofortmaßnahmen helfen bei Rückenschmerzen

Mein Cousin Michael machte bei der letzten Großfamilienfeier ein unglückliches Gesicht. Sein für ihn so markanter Humor und sein offenes Lachen waren einer schmerzverzerrten Mimik gewichen. Immer wieder fasste er sich an den Rücken und konnte sich kaum bewegen.

Michael ist kein Einzelfall. Besonders Männer sind von Rückenschmerzen betroffen. So gehören Rückenschmerzen zu den häufigsten Gründen für eine Arbeitsunfähigkeit.

Hier zeige ich Ihnen die drei häufigsten Auslöser für Rückenschmerzen auf. Außerdem gebe ich Ihnen fünf wertvolle Tipps, die Ihnen sofort helfen können, wenn es im Rücken schmerzt.

Die 3 häufigsten Auslöser für Rückenschmerzen

1. Bewegungsmangel: Das lange Sitzen am Arbeitsplatz und der fehlende Ausgleich durch ausreichend Bewegung zählen zu den häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen. Wenn Sie sich nicht bewegen, dann sind Ihre Muskeln entlang der Wirbelsäule nur schwach ausgeprägt. Die ganze Last liegt auf Ihrer Wirbelsäule. Ohne den körperlichen Ausgleich verkürzen sich dann noch die Muskeln und Bänder und dies führt wiederum zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule.

2. Psychische Faktoren: Ein Grund für das häufige Auftreten von Rückenschmerzen bei Männern ist, dass der Rücken und die Seele zusammengehören. Und gerade die seelischen Probleme trägt ein Mann nur allzu gerne alleine mit sich herum. Eine Überforderung im Beruf, Faktoren wie Stress, Konflikte im sozialen Umfeld wie Familie oder Freunde oder auch Versagensängste haben einen großen Einfluss auf Ihren Rücken. Banale Rückenschmerzen sind beim Burnout-Syndrom die ersten körperlichen Anzeichen. Durch diese Stressfaktoren verkrampft sich häufig die Rückenmuskulatur. Die Folge sind Verspannungen und Muskelverhärtungen, die zu Rückenschmerzen führen.

3. Übergewicht: Ein erhöhtes Gewicht stellt für Ihre Wirbelsäule eine große zusätzliche Belastung dar. Haben Sie ein zu schwaches Stützkorsett im Rumpfbereich, kann Ihr Rücken Ihr Gewicht nicht tragen. Dies hat nicht nur eine verspannte Muskulatur zur Folge. Es kommt auch zu erhöhten Abnutzungserscheinungen an Knochen, Gelenken und Wirbeln.

Bei Rückenschmerzen helfen Ihnen diese fünf Tipps sofort Treten bei Ihnen akute Rückenschmerzen auf, dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese innerhalb von vier Wochen wieder verschwinden – egal wie Sie Ihre Schmerzen behandeln. Damit Sie aber nicht so lange mit den Schmerzen leben müssen, gebe ich Ihnen fünf wertvolle  Tipps geben, wie Sie für Ihre Schmerzen eine Linderung bekommen.

Sofortmaßnahme Nummer 1: Gehen Sie Spazieren! Mit einem zügigen Gehen setzten Sie Ihren Rückenschmerzen eine der effektivsten Maßnahmen entgegen. Besonders beim Gehen werden die Rückenmuskeln sanft massiert und die Wirbelgelenke entsprechend mobilisiert. Planen Sie möglichst ein bis zwei Spaziergänge pro Tag ein. Nutzen Sie die Mittagspause für einen längeren Spaziergang. Für diesen Spaziergang empfehle ich Ihnen bequeme Schuhe mit stoßdämpfenden Sohlen. Kaufen Sie sich Fersenpolster in einem Sanitätsfachgeschäft  und legen Sie diese in Ihre Schuhe. So laufen Sie wie auf Wolken!

Sofortmaßnahme Nummer 2: Lassen Sie los! Erkennen Sie Ihre Rückenschmerzen als Warnzeichen: Sie haben sich zuviel aufgeladen. Lassen Sie von Ihrer Arbeit los und gönnen Sie sich eine Auszeit. Nehmen Sie sich Zeit für die Entspannung und machen Sie Dinge, die Ihnen gut tun. Lesen Sie ein gutes Buch und fangen Sie mit autogenem Training an.

Sofortmaßnahme Nummer 3: Wärme! Mit Wärme können Sie Ihren Rücken wieder mobilisieren und den Schmerz lindern.  Wärme löst Ihre Rückenverspannungen, beruhigt gereizte Nerven und verbessert die Durchblutung. Für eine Wärmebehandlung nehmen Sie eine Wärmeflasche, ein vorgewärmtes Kirschkernkissen oder ein Wärmepflaster, das Sie rezeptfrei in der Apotheke bekommen. Dieses Pflaster wirkt bis in die tiefe Muskulatur durchblutungsfördernd. Bei Rückenschmerzen empfehle ich Ihnen auch einen Besuch in der Sauna. Verweilen Sie im Dampf oder im Thermalbad und die Wärme löst in der Regel nicht nur Ihre muskulären Verspannungen, sondern wirken auch auf Ihren Geist sehr entspannend.

Sofortmaßnahme Nummer 4: Schmerzmittel! Mit dem Einnehmen von Schmerzmitteln können Sie auch bei starken Rückenschmerzattacken eine rasche Linderung erhalten. Durch das Abklingen des Schmerzes können sich Ihre Muskeln entspannen, Verkrampfungen lockern sich und Sie können sich schmerzfrei bewegen. Diese Schmerzmitteltherapie sollte nicht länger als 3 Tage durchgeführt werden. Die Gefahr in eine Schmerzmittelabhängigkeit zu geraten, ist zu groß.

Sofortmaßnahme Nummer 5: Stufenlagerung! Mit der Stufenlagerung entlasten Sie Ihre Muskeln, Gelenke und die Wirbelsäule vom Druck. Breiten Sie dafür eine Decke auf dem Boden aus und legen Sie sich für die Stufenlagerung mit dem Rücken flach auf den Boden. Ihre Unterschenkel legen Sie vor sich auf einem Sessel oder einem Hocker ab. Achten Sie darauf, dass dieser so hoch sein sollte wie Ihre Oberschenkel lang sind. Ihre Beine bilden nun einen rechen Winkel. Unterstützen Sie Ihren Kopf mit einem kleinen Kissen. Atmen Sie in dieser Stufenlagerung tief in den unteren Bauch ein und wieder aus. Sie spüren sofort wie diese Stufenlagerung eine entspannende Wirkung auf Ihren Rücken hat.

Mein Rat: Sehen Sie Ihre Rückenschmerzen als ein Warnzeichen für eine seelische Belastung. Seelische Leiden setzen Ihrem Rücken zu. Die Gefahr, in einen Teufelskreis zu geraten und mit  Schmerzmitteln den Tag überstehen zu wollen, ist sehr groß. Meist suchen Sie und auch Ihr Arzt nach körperlichen Ursachen wie Fehlstellungen oder Fehlbelastungen. Langfristig bleibt die Behandlung oftmals erfolglos. Rücken Sie Ihren Rückenschmerzen mit einer Behandlung zu Leibe, die Sie als einen ganzen Menschen betrachtet. Bringen Sie Ihre Seele in Einklang, stärken Sie auch Ihren Rücken.

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Ihr Dr. Ralf Hettich

Verführungen der Lebensmittelindustrie (Folge 3) – Zuckerfrei ist nicht frei von Zucker!

Bei Fruktose, also bei Fruchtzucker, denken Sie bestimmt an einen gesunden Inhaltsstoff von vielen Obst- und Gemüsesorten. Oder dass Lebensmittel, denen Fruchtzucker zugesetzt wurde, besonders empfehlenswert sind. Doch weit gefehlt. Zucker bleibt Zucker – auch wenn man Ihnen etwas anderes einreden möchte.

Die Hersteller von Lebensmitteln setzen auf Ihre Unwissenheit und verwenden eine Reihe von Tarn- und Decknahmen für diesen Fruchtzucker. Auch werden Ihnen nebulöse Werbeaussagen unterbreitet.

Wissen Sie, was in Ihrem  Joghurt enthalten ist, der Ihnen  „mit der Süße aus Früchten“, angeboten wird? Fruktose natürlich.

Auch mit dem Slogan „Ohne Haushaltszucker“ werden Ihnen Produkte angeboten, die mit Fruktose hergestellt wurden. Besonders die kalorienreduzierten Nahrungsmittel und solche speziell für Diabetiker enthalten Fruktose in größeren Mengen.

Die Aussage „zuckerfrei“ bezieht sich nämlich ausschließlich auf Haushaltszucker.

Aufgepasst: Mit diesen Tarn- und Decknamen verschleiert die Lebensmittelindustrie einen hohen Anteil von Fruktose:

1. Gesüßt mit der Süße aus Früchten

2. Ohne Kristallzucker

3. Traubenfruchtsüße

4. Für Diabetiker geeignet

5. Zuckerfrei

6. Ohne Zuckerzusatz

7. Fruktose-Glukose-Sirup

8. Fruchtsüße

9. Apfelfruchtsüße

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Ihr Dr. Ralf Hettich

Alles über das Metabolische Syndrom (Folge 4) -So entfliehen Sie den Gefahren der vier bösen Buben

Je dicker Ihr Bauch, desto wahrscheinlicher sind Erektionsstörungen und niedrige Testosteronwerte

Die eng verzahnten Zusammenhänge zwischen Metabolischen Syndrom, erektiler Dysfunktion und Testosteronmangel wurden erst in den letzten Jahren von Forschern aufgedeckt. So wurde herausgefunden, dass Männer mit einem Metabolischen Syndrom nicht nur ein höheres Sterberisiko haben, sondern es drohen auch erektile Dysfunktion und niedrige Testosteronwerte.

Das Bauchfett wird zur Gefahr für Ihre Potenz

In den Fettzellen Ihres Körpers wird normalerweise das Sättigungshormon Leptin gebildet. Doch zu hohe Blutfettwerte verhindern den Transport von Leptin ins Gehirn. Die Folge ist, dass dies als Essbremse funktionierende Hormon nicht mehr Ihre Nahrungsaufnahme steuert. Es kommt zu einer übermäßigen Nahrungsaufnahme, da das Sättigungsgefühl nicht einsetzt. So kommt es zu einer weiteren Gewichtszunahme und die Fettsammlung – insbesondere in Ihrem Baubereich – steigt. Sie befinden sich in einem Teufelskreis.

Testosteron könnte helfen, Sie aus diesem Teufelskreis herauszuholen, da es die Bildung von Leptin in Ihren Fettzellen hemmt. So würden Ihr Sättigungsgefühl und Ihr Stoffwechsel wieder normalisiert. Doch Testosteron fehlt Ihrem Körper, denn mit einem großen Bauchumfang ist auch ein Testosteronmangel verbunden. Diese wechselseitige Beeinflussung wirkt sich zusätzlich auf Ihre sexuelle Leistungsfähigkeit aus. Sie leiden unter Libidoverlust und Erektionsstörungen.

Über das Metabolische Syndrom sind Ihre sexuellen Funktionen schon Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Insulinresistenz und anormales Lipidprofil ausgesetzt. Kommt dann noch ein Testosteronmangel hinzu, erhöht sich das Risiko für Erektionsstörungen zusätzlich mit fatalen Folgen für Ihre Männergesundheit: Die Wahrscheinlichkeit unter erektilen Dysfunktion zu leiden, ist sehr hoch. Sie sind gefangen im Bermuda-Dreieck.

So entfliehen Sie aus dem Bermuda-Dreieck

Die Frage ist nun, wie Sie aus dem Bermuda-Dreieck ausbrechen können. Die Antworten sind nicht  erektionsfördernde Pillen oder Testosteron-Gel sondern die Bekämpfung Ihres Übergewichts und damit die Verringerung Ihres Bauchumfangs. Damit entschärfen Sie nicht nur das tödliche Quartett sondern aktivieren wieder Ihre Testosteronproduktion, die ihrerseits hilfreich beim Abbau Ihres Bauchumfanges ist.

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Ihr Dr. Ralf Hettich

Alles über das Metabolische Syndrom (Folge 3) – Gehören Sie als Mann zur Risikogruppe für diese tödliche Erkrankung?

Seit einiger Zeit kursiert der medizinische Begriff „Metabolisches Syndrom“ in der Öffentlichkeit. Fitnessstudios bieten Kurse zu seiner Bekämpfung an und Diäten werden als Wunderwaffe angepriesen.

Eine allgemein akzeptierte Definition gibt es nicht. Heutzutage ist jeder 6. Mann davon betroffen.

Was steckt also hinter dem mysteriösen Syndrom – das auch als komisch klingendes Syndrom X, als Reavan-Syndrom oder als „Tödliches Quartett“ bezeichnet wird? Und noch interessanter ist die Frage, ob Sie sich deswegen als Mann Sorgen machen sollten?

Das Metabolische Syndrom ist keine eigenständige Erkrankung. Es ist ein Zusammentreffen von Risikofaktoren: Hoher Blutdruck, Hoher Blutzucker, ungesund hohe Blutfette sowie übermäßig viel Bauchfett.

Stellen Sie fest, ob Sie zur Risikogruppe für das Metabolische Syndrom gehören

Das Metabolische Syndrom ist als ein Zusammentreffen von verschiedenen Risikofaktoren zu verstehen. Manche von diesen Risikofaktoren können Sie kontrollieren und manche sind außerhalb Ihrer Kontrollmöglichkeiten.

Sie haben generell ein höheres Risiko für das Metabolische Syndrom, wenn:

  • … Sie anfällig für Blutverklumpung und Entzündungen sind! Sie können bei Ihrem Arzt einen Bluttest machen lassen und so herausfinden, ob Sie ein höheres Risiko für Entzündungen und Blutverklumpung haben.
  • … Sie andere Erkrankungen haben! Das Metabolische Syndrom ist mit einer Reihe von Erkrankungen wie zum Beispiel einer Fettleber, Gallensteine und Fettverteilungsstörung (Lipodystrophie) verbunden.
  • Sie familiär vorbelastet sind! Selbst wenn Sie nicht fettsüchtig sind, können Sie ein höheres Risiko für das Metabolische Syndrom haben. Das trifft dann auf Sie zu, wenn Ihre Eltern, oder Verwandte des ersten Grades an Diabetes erkrankt sind.
  • … Sie älter sind! Das Metabolische Syndrom tritt häufig bei älteren Männern auf. Das Risiko das Metabolische Syndrom zu erhalten, steigt bei einem 40-Jährigen um 20 Prozent, bei einem 50-Jährigen um 35 Prozent und bei einem 60-Jährigen um 45 Prozent.

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Ihr Dr. Ralf Hettich